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Musisch-kreative Erziehung

Musik an der Kußmaul-Schule

An der Kußmaul-Schule ist uns die musikalische Bildung nicht nur deshalb wichtig, weil sie ein wertvolles Kulturgut ist, sondern weil Musik auch in viele Richtungen wertvoll für die Entwicklung des Kindes ist.
In der Hirnforschung ist es unumstritten, dass Musik eine große Auswirkung auf die Vernetzung im Gehirn hat und viele wichtige Dinge in der Entwicklung des Kindes positiv fördert, wie z.B. die Wahrnehmungsfähigkeit, soziale Kompetenzen und kreative Fähigkeiten.

Die Kußmaulschule hat einen Musiksaal, der die Größe von zwei Klassenzimmern umfasst und bei Veranstaltungen zu einer Aula erweitert werden kann. In dem Musiksaal ist es möglich, dass die Klassen im Stuhlkreis sitzen oder ohne organisatorischen Aufwand an die auf kleinen Tischen bereitstehenden Stabspiele (Xylophone, Glockenspiele, Metallophone, genannt "Orff-Instrumente") wechseln können. Auch andere perkussive Instrumente stehen in großer Auswahl zur Verfügung. So können vielseitige musikpraktische Aktivitäten problemlos umgesetzt werden. Zusätzlich gefördert wird der Spaß am Musizieren durch die freiwillige Teilnahme an der Orff-AG. Diese wird aus Stundenplan-Gründen für Regelklassen und Ganztagsklassen getrennt angeboten, aber bei Veranstaltungen musizieren die beiden Gruppen gemeinsam. Oft begleitet die Orff-AG den Chor.
Im AG-Bereich der Ganztagesklassen gibt es auch musikalische Angebote wie zum Beispiel das Musizieren mit der Harmonika oder dem Akkordeon.

"Singen ist Kraftfutter für Kindergehirne" - so ist ein Artikel von Dr. Gerald Hüther (Neurobiologische Forschung, Universität Göttingen) überschrieben.
Er führt darin aus, dass es beim Singen "zu einer Aktivierung emotionaler Zentren und einer gleichzeitigen positiven Bewertung der dadurch ausgelösten Gefühle" kommt. "So wird das Singen mit einem lustvollen, glücklichen, befreienden emotionalen Zustand verkoppelt."
Deshalb ist es wichtig, dass Singen nicht nur im schulischen Rahmen, sondern auch zu Hause gefördert wird.

An der Kußmaulschule umfasst das Singen, auch verbunden mit Bewegung und Spiel, einen großen Teil des Musikunterrichtes, besonders in den unteren Klassenstufen. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, freiwillig den Chor zu besuchen. Die Chorstunde beginnt mit Aufwärmübungen für Stimme und Körper (denn Singen ist ein ganzheitlicher, körperlicher Vorgang) und kindgerechten stimmbildnerischen Übungen.
Der Chor gestaltet die Feste und Veranstaltungen im Jahreslauf der Schule mit: Einschulung, Advents- und Weihnachtszeit, Schulfeste, Veranstaltungen der Gemeinde.

Kooperationen:
An der Kußmaulschule gibt es mehrere musikalische Kooperationspartner.

Die Musikschule, vertreten durch Frau Tapai, bietet den Kindern der Kußmaulschule an, dass der wöchentliche Klavierunterricht, der sonst in den Räumen der Musikschule stattfindet, hier an der Schule abgehalten werden kann. Dafür werden die Zeiten für die Klavierstunden der Kinder so geplant, dass sie in den Pausen- oder Spielzeiten den Klavierunterricht bekommen können.

Eine weitere Zusammenarbeit läuft mit dem Musikgarten.

Herr Albert leitet verschiedene Flöten-Gruppen. Dieser Flötenunterricht wird von den Eltern bezahlt, findet aber im Musiksaal der Kußmaulschule statt. Wenn die Kinder in der ersten und zweiten Klasse die Grundlagen des Flötespielens erlernt haben, können sie bei den verschiedenen Auftritten des Chores oder der Orff-AG teilnehmen.

Die Kooperation mit dem Akkordeon-Orchester aus Graben wird von Frau Muhr geleitet. Die Kinder haben die Möglichkeit, in einer Ganztags-AG die Grundbegriffe des Akkordeonspiels zu erlernen und können später, wenn sie Gefallen an dem Instrument gefunden haben, dem Akkordeon-Orchester beitreten.

Um Gitarre spielen zu lernen, können sich die Kinder bei Hankes Music-School anmelden. In diesem Gitarrenunterricht, der ebenfalls in den Räumen der Schule stattfindet, liegt der Schwerpunkt auf der Liedbegleitung durch Akkorde.